musiktherapie

,,Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist." (Victor Hugo)

 

Was ist das - Musiktherapie?

 

Musik bewirkt und schafft Beziehungs-Erleben und Ausdruck auf nonverbaler Ebene. Im eigenen Spiel oder dem gemeinsamen Musizieren gestaltet sich Beziehung, zu uns selbst und zu anderen, werden Emotionen spür- und erlebbar, entstehen Möglichkeiten, diese auszudrücken.

 

Musik kann ruhig, schnell, laut, traurig, 'falsch', harmonisch, und nach all dem klingen, was in uns gerade klingt und was uns beschäftigt.

Musik dient uns als Spiegel.

 

Und so wird sie auch im therapeutischen Kontext ein Spiegel, der uns etwas mitteilt und zum Sprachrohr wird. Als stützend und begleitend in solchem Erleben dient die therapeutische Beziehung.

 

Es ist für die Entscheidung für eine Musiktherapie keine Vorbedingung, eigene Musikalität schon (so weit) entwickelt zu haben, so daß Ansprüche an einen selbst oder an andere erfüllt werden.

Fernab von jedem Leistungsgedanken kann es sein, daß in der Musiktherapie der allererste Kontakt zur selbstgestalteten Musik hergestellt wird.

Musik überhaupt zu mögen und ins eigene Leben integrieren zu wollen könnte als erster Impuls, sich für eine Musiktherapie zu entscheiden, genügen.

 

Es ist auch möglich, daß Musik nur gehört wird. Das Erleben kann im Anschluss besprochen werden, aber auch hier besteht kein ,Muss'. Durch musikalisches Erleben auftauchende Fragen und Themen können zielführende Hinweise sein, und uns helfen, Unbewusstes bewusst zu machen.

So dient uns Musik als Medium, mit dem wir mehr über unser Denken und Handeln erfahren können.

 

Musik kann - selbstgespielt oder gehört - verschüttetes oder unentdecktes, kreatives Potential im Menschen wecken und zum Klingen bringen.

 

Für Kinder wie auch für Erwachsene ist sie als stützender Begleiter und haltgebender Ort eine

Möglichkeit zur persönlichen Selbstentfaltung und -entwicklung.

 

Sprechen Sie mich bei weiteren Fragen gerne an.